Jede Bestellung kann spenden

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LEBEN RETTEN UND SICH SELBST BESCHENKEN

Wir Spenden 10% des Erlöses unserer Handmade-Produkte für einen guten Zweck


Mit 10% des Erlöses aus dem Verkauf von unseren liebevoll von Hand gefertigten Produkten aus Leder und/oder Tau unterstützen wir Familien, deren Hunde an einem Lebershunt erkrankt sind. Die Tierarztkosten und die OP für diese Seelchen ist enorm teuer und nicht jeder kann sich die Therapie ohne weiteres leisten.
Zur Zeit unterstützen wir das kleine Goldiemädchen Carlotta, das Anfang Februar in Gießen operiert wird.


Warum wir grade Lebershunt-Hunde unterstützen:

Im Dezember 2017 haben wir selbst einen kleinen Flatcoated Retriever übernommen, der an einem angeborenen Lebershunt leidet. Wir waren uns bewusst, dass es ein langer, beschwerlicher und teuerer Weg werden würde, ihm ein schönes und langes Hundleben zu ermöglichen. Wie lange, wie beschwerlich und teuer dieser Weg werden würde, ahnten wir damals nicht - und dennoch würden wir diesen Weg immer wieder gehen. 

Neben der sehr hohen OP- und Tierarztkosten, die mehrere tausend Euro schnell übersteigen, kommt auf die Familien dieser Hunde eine wahnsinnige nervliche Belastung zu. Diese Hunde benötigen intensive Pflege, teuere Medikamente und Spezialfutter und haben ohne die teure und sehr riskante OP eine Lebenserwartung von oft weniger als 2 Jahre. Nicht jede Familie kann sich diese Kosten leisten. Wir hatten das große Glück, tolle Unterstützer, finanziell wie auch mental an unserer Seite zu haben. So war es uns nach Jokers 4. Aufenthalt in Gießen im Dezember 2019 ein großes Bedürfnis und eine Herzensangelegenheit, Familien mit Shunties (wie wir sie liebevoll nennen) nicht nur mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sondern ihnen ein wenig von der finanziellen Last zu nehmen.


Was ist ein Lebershunt?

Der Lebershunt ist eine meist angeborene Fehlbildung, bei der es zur Störung der Leberdurchblutung kommt. Das Blut aus dem Darm umgeht das Lebergewebe, und wird durch ein Gefäß („Shunt“) direkt zur Hauptvene geleitet. So wird das Blut nicht „entgiftet“, die Tiere zeigen Symptome einer inneren Vergiftung. 

(Quelle: https://www.kleintierspezialisten.de/infothek/chirurgie2/weichteilchirurgie/portosystemischer-shunt-lebershunt)

 

Das heißt, der Hund hat keine funktionierende Leber und kann das Blut nicht reinigen. Dadurch werden alle Giftstoffe direkt ans Gehirn weitergeleitet, sodass es zu Symptomen wie bspw. epileptsie-artigen Anfällen, gegen die Wand laufen, "Gespenster sehen" usw. kommen kann. Der Diagnoseweg bis zum Lebershunt ist oft lang und die Behandlung wird in nur sehr wenigen größeren Tier-Kliniken angeboten (z.B. Gießen, München, Leipzig). Der Hund darf keinerlei fleischhaltige Speisen bekommen (also gibt es auch nur wenige Leckerchen, die man geben darf), sollte ein spezielles Leberdiät-Futter bekommen und braucht mehrmals täglich eine Stunde vorm Fressen seine Medikamente. Unser Joker muss bspw. 3x täglich gefüttert werden, bekommt eine Stunde vorm Füttern und dann nochmal zum Futter seine Medikamente - das Ganze ist für normal Berufstätige fast nicht zu bewerkstelligen und zudem natürlich auch nicht grade günstig.

Dazu kommt der zeitliche Druck: Die Blutwerte sind natürlich nicht vergleichbar mit denen eines gesunden Hundes, dennoch können auch die Kliniken oft nicht operieren, weil die Werte einfach viel zu gravierend sind - der Hund sollte aber möglichst jung operiert werden und auch die erste OP ist keine Erfolgsgarantie. Unser Joker wurde nun schon 3x operiert und ist bereits über 2 Jahre alt - mit einer Lebenserwartung von etwa 2 Jahren. Der Druck ist also groß, der nervliche Stress kaum zu ertragen, könnte man doch ein geliebtes Familienmitglied verlieren.